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Honen
Um den Honprozess als Hochgeschwindigkeitsbearbeitung zu realisieren, war es grundsätzlich notwendig, die Rotationsgeschwindigkeit des Honwerkzeuges und im gleichen Verhältnis die Hubgeschwindigkeit zu steigern.
Zur Realisierung war eine radikale Änderung der bisher bekannten Ausführungen notwendig:
- Mittels Hydrodehnspannfutter wird das Werkzeug direkt in der Honspindel gespannt.
- Der Rundlauf liegt unter 3 μm.
- Innere Kühlmittelzuführung durch die Spindel und das Werkzeug direkt an der Schneide.
- Spindeldrehzahl bis zu 12.000 1/min
- Extrem kurze Zustellstange zur Werkzeugaufweitung mit Kraftsensor

Das Verfahren des Hochgeschwindigkeits-Honen in dieser Art wurde von Degen/Henzler auch aktuell zum Patent angemeldet.
Dabei standen die folgenden Punkte im Focus:
- Wiederverwendbarkeit
- Skalierbarkeit
- Standardisierung
- Schlüsselloch
- Überkapazität
- Umrüstzeit
- One-Piece-Flow (1)
- Lean-Production
- Flexibilität
- Just in Time - Poke Yoke (2)
- Muda (3)
- Life-Cycle-Cost
(1) One-piece-flow: zu deutsch sinngemäß: „Mitarbeitergebundener Arbeitfluss“ (MAF)
(2) Poke Yoke: technische Vorkehrungen bzw. Einrichtungen zur sofortigen Fehleraufdeckung und -verhinderung
(3) Muda: jede menschliche Aktivität, die Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert erzeugt
Unsere aktuelle Broschüre zum download.
